Vorberichte

Jetzt geht es in die Phase wo es um alles geht. Wir sind über dem Strich und wir müssen alles daran setzten, das es so bleibt.

In Lotte müssen wir auswärts ev. auch mal einen 3er einfahren, schwer, aber machbar. Groß ändern wird As kaum , dazu hat die Leistung gepasst gegen Meppen. Gesundheitlich sollten alle fit sein und für mich hat Lotte bei einer Niederlage gegen uns wieder den Abstieg im Nacken. Lotte ist schwer ein zu schätzen, aber mit viel Laufarbeit und einer sicheren Abwehr sollte es machbar sein zu punkten. Für mich war Lotte eine der schwächeren Mannschaften in der ersten Saison und darum ran an die 3 Punkte.

Wenn der FCK morgen gegen uns gewinnen sollte, dann hat er die 3. Liga weiter in Kaiserslautern oder sind die Finanzen Schuld am Abstieg? Wir, genau so wie Lautern haben viele kranke-verletzte-gesperrte Spieler, so das es sich ausgleicht und wir uns allerdings für das 1-4 aus der ersten Saison auf Wiedergutmachung einstellen. Wenn wir aus Lautern einen Punkt mitbringen, wäre ich schon zufrieden, da uns dieser Punkt weiterhilft, hätte aber gegen 3 Punkte nichts ein zu wenden. Wenn wir Mittwoch die beschwerliche Anreise zum FCK geschafft haben, hoffen wir, nach dem Spiel in Kaiserslautern auf ein Siegerbier von den Daheim gebliebenen. 

Nach dem Sieg gegen Unterhaching steigt jetzt der Kampf um den Klassenerhalt in Jena. Wie immer spielen gegen uns viele Mannschaften am Limit. Das wird auch am Sonntag so sein. Auch wenn die Ducke Brüder nur noch Legende sind, in Jena wird es einen Kampf auf biegen und brechen geben. Nur mit einer so konzentrierten Leistung wie zuletzt könnten wir dort den 3er einfahren. Das Publikum wird im Ernst Abe Sportpark wie eine Wand hinter ihrer Elf stehen, das alles kennen wir aus vergangenen Tagen. Es wird ein hartes Stück Arbeit auf unsere Jungs zukommen, aber man kann mit einem Sieg ev. die Abstiegsränge verlassen. 

Am Sonntag um 14.00 Uhr steigt das Heimspiel gegen den SvWW. Gegenüber dem Spiel in Zwickau wird eine andere Einstellung und Leistung zum Erfolg notwendig sein, eher wie gegen Rostock. Da dies mit Sicherheit Andre Schubert auch klar ist, wird er die Mannschaft sicherlich anders einstellen. Bei der Aufstellung sind Änderungen kaum zu erwarten, da er seine Elf wohl weitestgehend gefunden hat.

Beim Gegner, Wehen Wiesbaden, werden böse Erinnerungen an die Hinrunde wach. Eine klare 3-1 Führung wurde kurz vor Ende durch Wechselfehler und individuelle Fehler auf dem Feld verspielt. Da aber die maßgeblich beteiligten Leute nicht mehr im Verein sind, nicht im Kader stehen oder inzwischen auf anderen Positionen spielen sollte die bevorstehende Aufgabe mit einem durchaus berechtigtem Mut angegangen werden. Auch wenn Wehen der wohl schwerste Gegner in den ersten drei Spielen nach der Winterpause ist, muss man nicht bange sein. In der zentralen Innenverteidigung liefern Becker und Nkansah gute Arbeit ab und Pfitze, Nehrig und ein stärker werdender Fürstner bilden ein stabiles, lange nicht mehr vorhandenes, Mittelfeld. Mit Bär im Sturm haben wir auch dort deutlich mehr Bewegung zu verzeichnen. Durch die zwei Siege nach der Winterpause und den Ergebnissen der Mitkonkurrenten in der zweiten Tabellenhälfte ist das Erreichen eines Nichtabstiegsplatztes nicht unerreichbar fern. Das sollte Motivation genug sein, ein gutes Heimspiel hinzulegen und auch zu punkten. In diesen Sinne: Los ihr Löwen, packt zu und auf eine erfolgreiche Jagd.

Am Montag geht es nach Zwickau zum ersten Auswärtsspiel nach der Winterpause. Während unsere Mannschaft bereits mit einem Heimsieg starten konnte, fiel der Auftakt der Zwickauer dem Schneefall zum Opfer.

Nicht nur das die Eintracht bereits ein Wettkampfspiel bestritten hat, es gab auch einen verdienten Sieg gegen Rostock, der Motivationsschub genug sein sollte. Die Zwickauer hingegen haben dieses Jahr noch kein Pflichtspiel absolviert und fielen in 2019 nur durch bestehende Finanzprobleme auf. Damit sollte eine gute Basis vorhanden sein, dass auch in Zwickau für unser Team der erfolgreiche Start in diesem Jahr weitergeht. Verlieren ist verboten und ein Punkt ist Minimum um die Euphoriewelle weiter zu reiten. Gegen körperlich robuste FSVer sollte die fußballerische Klasse der Eintracht reichen und unser gutes Zweikampfverhalten konnte man letzten Sonntag sehen. Da dürfte auch der leider zu erwartende Ausfall von Pfitze kein Hindernis sein. Einem Bürger ist zum Beispiel eine starke Partie im Mittelfeld zuzutrauen. Sollten alle Mann (außer Pfitze) an Bord sein und die Platzverhältnisse ein normales Spiel zulassen, spricht nichts dagegen den nächsten Dreier an zu visieren. Trainer Schubert wird bestimmt wieder die richtige Elf mit der notwendigen Taktik aufs Feld schicken. Also Löwen, nehm das Positive mit und macht die nächste fette Beute.

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