Spielberichte

Am Montag gab es vor rund 4.200 Zuschauern, davon knapp 15 Prozent Braunschweiger, einen 0-1 Auswärtssieg durch das Tor von Bernd Nehrig in der 56. Minute bei den Schwänen in Zwickau.

Um bei den erfreulichen Dingen zu bleiben, darf man feststellen, dass es der zweite „Zu Null Sieg“ in Folge war und dass das „Alt Herren Trio“, Nehrig, Pfitzner und Fürstner das Mittelfeld bestens mit- und untereinander aufteilen. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass die erste Halbzeit eher an die schlimmen Zeiten dieser Saison erinnerte und man froh sein musste mit einem 0-0 in die Pause zu kommen. In der zweiten Halbzeit dann eine klare Steigerung und darum letztendlich nicht ein ganz unverdienter Sieg in der Fremde. Mag man die Obsteinlage der Fans zu Spielbeginn noch witzig finden, so muss man sich schaudernd abwenden, wenn man die Eskapaden zu Beginn der zweiten Halbzeit betrachtet, die zu einer Spielunterbrechung führen. Da wird eine satte Strafe durch den DFB folgen. Ob das dem Verein hilft? Aber auch die Mannschaft viel durch Tugenden auf, über die wir uns in den letzten Jahren bei unseren Gegner beschwert haben. Schnelles Fallen mit langen liegen bleiben, sehr viel Zeit bei der Ausführung von Standardsituationen etc. Nun, nehmen wir es positiv. Es reichte zum Sieg und eigentlich spricht schon keiner mehr drüber. In der aktuellen Situation heilig der Zweck die Mittel und wir sind langsam dran, am rettenden Ufer.

Heimspiel gegen Hansa Rostock verdient mit 2-0, durch Tore von Kessel (51. Min.) und Feigenspan (88. Min), vor rund 21.500 Zuschauern gewonnen. Trainer Schubert hat die Mannschaft perfekt gegen die Kogge auf- und eingestellt.

Da ist er, der erhoffte und bitter notwendige gute und erfolgreiche Start in die Restsaison der dritten Liga. Perfekter geht es kaum. Alle Spiele liefen im Sinne der Eintracht und selber gewann man sein eigenes Spiel. Fünf Punkte und ein paar Tore zum rettenden Ufer. Welch eine Momentaufnahme, mit der man vor diesem Spieltag nicht zwingend rechnen musste. Etwa 18.000 Braunschweiger Anhänger brauchten ihren Besuch im Stadion nicht zu bereuen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung wurde das wichtige Spiel gegen keineswegs schlechte oder gar enttäuschende Rostocker verdient gewonnen. Nicht nur das Rostock kaum gefährlich vor das Tor kam, der Eintracht gelang es fast konstant 90 Minuten auf gleichbleibend hohem Niveau durchzuspielen. Das macht Spaß auf mehr und endlich war mal wieder etwas von der alten Stimmung im Stadion an der Hamburger Straße zu spüren. Fejzic, auf der Linie perfekt, kann sein Spiel im Fünfer und Sechszehner noch steigern und Nkansah wird wohl kein Techniker mehr werden, hielt aber die Mitte bis auf eine Situation dicht. Nehrig war der beste Mann auf dem Platz und Kessel hat die Achillesferse –rechte Verteidigung- in Vergessenheit geraten lassen. Jetzt alles rosarot zu sehen und an einen Durchmarsch zu glauben wäre wohl verfehlt, aber dieser Spieltag und die Leistung der gesamten Mannschaft dürfte dieser selbst und den Fans wohl die notwendigen Basis gegeben haben, der es für eine erfolgreiche Restserie bedarf. In diesem Sinne, danke und auf ihr Löwen …

Ca. 400 mitgereiste Eintracht Fans sahen bei strömenden Regen eine starke kämpferische Leistung der Löwen.

Bereits nach 5 Minuten konnten wir zum ersten mal jubeln, als sich der KSC Torwart den Ball ins eigene Netz faustete.

Danach hatte Eintracht zwei weitere hochkarätige Chancen durch Christopher Nyman die aber leider nicht zum Torerfolg 

führten.

Der  KSC brauchte ca. 30 Minuten um ins Spiel zu kommen , einen Freistoß von Lorenz holte Engelhardt mit einer phantastischen Parade aus dem linken Torwinkel und einmal rettete Fürstner auf der Torlinie für seinen geschlagenen Torwart auf der Linie.

 

Die zweite Spielhälfte begann dann nicht gut für unsere Mannschaft. Bulut, ansonsten mit einer starken läuferischen Leistung, 

vertändelte den Ball am eigenen Strafraum und wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Freistoß verwandelte Warnizek

unhaltbar für Engelhardt zum 1:1.

 

Danach drehte der KSC richtig auf, aber die Eintracht hielt dagegen. Entlastung gab es kaum noch, nur einmal musste der KSC Keeper noch eingreifen, ansonsten kam es zum Belagerungszustand im und um den Eintracht Strafraum.

Was der KSC aber auch anstellte immer wieder konnte ein blaugelber retten. Nur einmal hatte man Glück als wiederum Warnizek mit einem Schuss aus gut 25 Metern die Latte traf und Mello im Tor mit einer super Reaktion den Nachschuss von Pourie hielt.

 

Am Ende ein nicht unverdienter Punkt beim bis dahin führenden der Tabelle.

Auf dieser Leistung kann man aufbauen, obwohl jeder weis, das es noch sehr viel mehr braucht um in der Rückrunde den drohenden Abstieg zu vermeiden.

 

Bis zum Heimspiel am 27. Januar gegen Hansa Rostock liegt noch viel Arbeit vor den Löwen.

Allen erst einmal ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreicheres Fussballjahr 2019!

 

Obwohl verdient mit 1-0 in Cottbus gewonnen, muss man sagen, wer jetzt an die Wende glaubt, sollte ganz schnell zurück denken. Beim 1-2 im Pokal gegen Hertha oder dem 2-0 gegen Jena, glaubten alle, es geht vorwärts. Leider nein. Darum, es waren 75 gute Min., wo nur mehr Tore für uns fehlten, aber 75 Min. war man doch der Meinung, es geht doch. Die rd. 6500 Zuschauer sahen endlich mal einen BTSV, der versuchte, mit aller Macht den 3er einzufahren. Jetzt warten wir einfach das Spiel beim KSC ab, dann sehen wir, ob das Selbstbewusst sein zurück kommt. Es war nur ein Lebenszeichen, mehr noch nicht.

Zum Jahresende stehen 2 Auswärtsspiele an. Erst Cottbus, dann der Karlsruher SC. Sollte man die Punkte per Post hinschicken? Aber dann gäbe es ja 0-5 Tore, also fahrt hin, vielleicht gibt es ja weniger Gegentore. An Wunder glaube ich selbst an Weihnachten nicht mehr. Die Leistungen sind so bescheiden, das man an ein wunder nicht glauben kann. Darum AUCH GLEICH BEIDE SPIELE  ALS VORBERICHT:

Cottbus  wird uns mit Pele Wollitz bis zur 90. Min. an Kampfkraft und Laufbereitschaft überlegen sein, da was zu holen, ist schon immer schwer gewesen. 

In Karlsruhe hängen eh die Trauben hoch. Unvergesslich das 0:7 und die damalige Leistung. Das kann wieder passieren.

Hoffentlich findet A. Schubert die richtigen Leute, die noch etwas Löwenblut haben, allein mir fehlt der Glaube.

Mal schauen, wer von uns vor Ort ist um einen objektiven Bericht abgibt.

Allen ein frohes Weihnachtsfest und rutscht gut aus dem Seuchenjahr 2018

© volkswagenloewen.de 2004-2013