Spielberichte

Vor ca. 5500 Zuschauern siegt unsere Eintracht völlig verdient mit 3:0 Toren durch Janzer, Bär und Feigenspan. Schon allein am Ostermontag um 19 Uhr zu spielen eine Frechheit, trotzdem nahmen ca. 800 Braunschweiger Fans die Reise auf sich, wir blieben über Nacht und konnten so mir ein paar Bierchen den Sieg feiern. Es war eine enttäuschende  Uerdinger Mannschaft die in Duisburg auftrat und mit klugen Spiel aus einem guten Mittelfeld heraus fielen die Tore für uns dann zwangsläufig.

Es war eine der besten Leistungen unserer Elf in dieser Saison und erhält uns mit diesem Ostergeschenk den Glauben an den Klassenerhalt. Durch Ausfall von Nehrig viel durch eine geschlossene Defensivarbeit heute nicht ins Gewicht. Taktisch und auch spielerisch war das eine runde Sache, die jetzt mit einem Heimsieg gekrönt werden könnte.

Mehr will ich dazu nicht sagen, da wir immer noch 6 Punkte holen müssen, aber das kann klappen.

Am Sonntag gab es für unsere Eintracht beim Tabellenführer in Osnabrück eine 1–0 Niederlage. Vor gut 14.900 Zuschauern, davon etwa 1.600 Anhänger des BTSV, erzielte Benjamin Girth das Tor des Tages in der 23. Minute, indem er einen Schuss unhaltbar abfälschte.

Dieses Spiel war ein klassisches Unentschiedenspiel mit wenigen Tormöglichkeiten. Als Spitzenreiter machst du dann eben irgendwie ein Tor und als Team gegen den Abstieg lässt du deine Chancen halt liegen. Das ist auch der gravierendste Unterschied gewesen. Auffällig war die inzwischen nie enden wollende Einsatzbereitschaft der ganzen Mannschaft, die sich auch von einem Rückstand nicht mehr aus der Bahn werfen lässt. Ebenso muss man aber feststellen, dass bei der Ballannahme und dem Passspiel noch ordentlich Luft nach oben ist. Das sah beim Gegner doch besser aus. Außerdem muss die Mannschaft sich für ihren Aufwand auch mal mit deutlich mehr Torabschlüssen belohnen und die sich bietenden Gelegenheiten nutzen. In den letzten Spielen war es Janzer der Großchancen liegen gelassen hat, dieses Mal Hofmann. Überragend bei der Eintracht, wie fast immer, Nehrig und Otto zeigte in zwei drei Aktionen, dass er immer für was Unerwartetes gut ist. Bitter wurde die Niederlage da die Korkurrenz teilweise gepunktet hat. Trotzdem gibt es nach diesem Spieltag keinen Anlass zu zweifeln. Auf ihr Löwen…

Die rd.2000 Braunschweiger unter den 3800 Zuschauern feierten den 3er nach einem kämpferischen Spiel mit der Mannschaft und fuhren die rd. 200 km mehr als zufrieden nach Hause.

Wir begannen stark und hatten die ersten Möglichkeiten, doch nach ca. 20 Min. ging ein leichte knacks durch unser Spiel, Lotte wurde stärker aber ohne Torgefahr. Aber im Mittelfeld wurden erbitterte Zweikämpfe geführt, was isch zweite Halbzeit noch steigerte. Pfitze verwandelte in der 49. Min. einen berechtigten Strafstoß zum 1-0 für uns, dann wurde es hart, erst eine glatt Rote für uns, dann Gelb-Rot für Lotte. Die warfen nun alles nach vorn und wenn wir unsere Konterchancen mal ruhig und richtig ausspielen würden, wäre das Ding lange durch gewesen. So zitterten wir und bis zur 94. Min durch und konnten dann jubelnd die Arme hoch reißen. 3 Punkte gegen den Abstieg, Gold wert. Aber noch brauchen wir etliche Punkte um den Klassenerhalt zu sichern. Samstag 30.4. gegen die Löwen aus München gehts weiter mit punkten. Die 200 km Rückfahrt verlief schnell und problemlos. Da unser Fahrer Geburtstag hatte, gabs auch noch Frei Getränke.

Verlieren verboten, das war für beide Mannschaften der Tenor im Spiel. Hinten sicher stehen und nur nicht zu viel riskieren.

Die gut 6000 Zuschauer , davon gut 1000 aus Braunschweig , sahen ein spiel ohne große Höhepunkte. Es galt rein in die Zweikämpfe und nur nichts zulassen. so spielten sich kaum nennenswerte Dinge vor den Toren ab. Einer der wenigen war das angebliche Rückspiel von Rütten in der zweiten Halbzeit. Was sich da der Schri gedacht hat, sollte mal die Führung der Schiris nachfragen. Dann Buluts Ding in der 90. Min und ein Fernschuß aufs Eintracht Tor waren so die Höhepunkte der 90 Min. Für uns ein wichtiger Auswärtspunkt der Jena weiter hinter uns lässt, aber auch eine Warnung, nicht nach zu lassen im Abstiegskampf. Wir sind dran, aber noch lange nicht durch. Bis 45 Punkte ist noch ein weiter weg bei 12 Spielen. Jetzt heißt es erstmal nachlegen gegen Würzburg und das wird schwer genug.

Es hat nicht sollen sein, mit einer 2:3 Heimniederlage gegen Wehen Wiesbaden wurde der Aufwärtstrend der Eintracht gestoppt. Die gut 17000 sahen eine kampfbetonte Party mit einem verdienten Sieger. Wehen war im Zweikampf und im Umschalten sowie gedanklich eine Ecke weiter als wir. Zudem hatten wir in der ersten Halbzeit mit 2 Totalausfällen richtige Schwachstellen, die erst in der zweiten Halbzeit abgestellt wurden. Ob der 11m berechtigt war oder nicht, Wehen hat gezeigt, wie sich eine Mannschaft im Laufe einer Saison weiterentwickelt und steht zur Zeit mit Recht auf Platz 4.

Jetzt fahren wir nach Köln und da hängen für uns die Trauben immer hoch. Aber es gilt, wieder den Kampfgeist wieder zu finden und hinten wieder kompakt stehen, dann ist was zu holen.

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